Archiv für Dezember 2006

Zwischen den Jahren

28 Dezember 2006

Zwischen den Jahren befinden wir uns momentan und nutzen diese Zeitangabe wahrscheinlich in diesen Tagen ziemlich häufig. Aber woher kommt diese Redewendung? Ich habe dies an Weihnachten bereits ansatzweise erläutert, aber die Informationen waren nicht fundiert recherchiert. Also, hier nochmal eine klare Antwort auf die Frage:

Viele benutzen in diesen Tagen die Redewendung „zwischen den Jahren“. Doch diesen Zeitabschnitt gibt es im Kalender nicht. „Zwischen den Jahren“ meint den Zeitraum vom 25. Dezember bis zum Dreikönigstag am 6. Januar.
Die Bezeichnung hat ihren Ursprung in Meinungsverschiedenheiten über den Zeitpunkt der Geburt Christi und des Jahresanfangs zu Beginn der neuen Zeitrechnung. Das seit 153 vor Christus am 1. Januar beginnende römische Amtsjahr geriet in Konflikt mit dem christlichen Kirchenjahr. Je nach Zeitalter oder Gegend wurde sowohl am 25. Dezember, am 1. Januar als auch am 6. Januar Jahresbeginn gefeiert.
Zunächst feierten die Christen den Tag der Taufe Jesu am 6. Januar als Erscheinung des Herrn und Jahresbeginn, Mitte des vierten Jahrhunderts wurde der 25. Dezember als Jahresanfang bestimmt. Im Mittelalter wechselte der kirchliche Neujahrsbeginn schließlich mehrmals, bis ihn Papst Innozenz XII. im Jahre 1691 auf den 1. Januar festsetzte. In vielen Bistümern erfolgte die Umsetzung jedoch nicht zur gleichen Zeit, auch in benachbarten Städten gab es nicht selten unterschiedliche Jahresanfänge – ein Grund mehr für die Bezeichnung „zwischen den Jahren“.
Für diese Zeit galten viele Verbote – nur die notwendigsten Arbeiten durften verrichtet werden. Auf dem Land hatte das Gesinde frei, etliche Hausarbeiten wie Wäschewaschen mussten ruhen, um kein Unheil heraufzubeschwören. Juristen und Kaufleute sollen – wegen erheblicher Unsicherheiten in der Datierung – früher „zwischen den Jahren“ auf Geschäftsabschlüsse verzichtet haben.

eine kleine Weihnachtsgeschichte

24 Dezember 2006

Auf der Straße traf ich ein kleines frierendes Mädchen,

zitternd in einem dünnen Kleid,

ohne Hoffnung, etwas Warmes zu essen zu bekommen.

Ich wurde zornig und sagte zu Gott:

„Wie kannst du das zulassen? Warum tust du nichts dagegen?“

Eine Zeitlang sagte Gott nichts. Aber in der Nacht antwortete er ganz plötzlich: 

„Ich habe wohl etwas dagegen getan. Ich habe dich geschaffen!“

Gesegnete Weihnachten wünscht allen, die dies lesen,

Mama Marian

Ich und mein Sofa

14 Dezember 2006

Die beste Nachricht des Jahres…wir bekommen zwei neue Sofas! Ein Dreisitzer und eine Recamiere. Was das ist? Ein Zweisitzer mit nur einer Lehne.

Alles aus grobem Leder, nicht wie auf dem Foto in Terracotta,

sondern in dunkelbeige (oder hellbraun?!).

 

meine neuen Sofas mit passendem Tisch

 

Jetzt suche ich noch ein kleines Sesselchen für die Ecke neben dem hellen Glas-Schrank. Kommt Zeit, kommt Sesselchen!!! Das mit den neuen Sofas hat ja auch ein paar Jahre gedauert.

Und den passenden Sofa-Tisch haben wir auch gleich mit erstanden…ihr könnt ihn auch auf dem Bild sehen. Erle massiv, mit Glasplatte…echt nobel.

Für den 1. März habe ich gerade eben eine Sperrmüllkarte für die alten Sitz- und Tischmöbel geschrieben…Ende Februar will „Porta“ liefern…ob das wohl alles so klappt? Na ja, wir haben ja zur Not noch ein paar Holzklappstühle im Keller.

 

Und weil Harald und ich am letzten Samstag schon mal unterwegs waren, haben wir auch gleich einen riesigen Tannenbaum besorgt und auf dem Nachhauseweg, sozusagen im Vorbeifahren, noch zwei Gitarren von einem Privatmann in Mühlheim-Kärlich gekauft. Also ein sehr erfolgreicher Einkaufstag!